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Artikel aus der VS vom 18.05.2020

Havelberger Kanuten - endlich wieder auf dem Wasser !

Die Nachwuchs-Kanuten des Havelberger Wassersportvereins sind froh, dass die Trainingsnachmittage wieder stattfinden dürfen.

Von Wolfgang Masur:

Frohgelaunt beenden Hannah Albrecht, Nele Skibbe und Johanna Bernhardt (von links) das erste Training in diesem Jahr. title=

Frohgelaunt beenden Hannah Albrecht, Nele Skibbe und Johanna Bernhardt (von links) das erste Training in diesem Jahr.

Jetzt freuen sie sich schon auf die heute beginnenden Pfingstferien, denn da geht es weiter. Foto: Wolfgang Masur

Im Domizil auf der Spülinsel sind die „Seniorentrainer“ Günter Bartels und Siegfried Timinger anzutreffen. „Die Kinder sind zum ersten Mal auf dem Wasser. Sie haben nach der coronabedingten Zwangspause zum ersten Mal wieder Training“, ist der stellvertretende Vereinsvorsitzende Siegfried Timinger erleichtert. 

Das Jahr hatte für die Wassersportfreunde schon sehr schlecht begonnen. Denn im Februar war in Wusterwitz ein Dreikampf ausgefallen, was dem schlechten Wetter geschuldet war. Die geplanten Teilnahmen an Regatten in Jeßnitz und Brandenburg wurden ebenfalls wegen Corona abgesagt. Die Teilnahme an der Landesmeisterschaft im Juni in Magdeburg war angesetzt – abgesagt. Und auch das alljährliche Trainingslager findet aus bekannten Gründen nicht statt. 

Aber nun beginnt wenigstens das Training wieder! Mehr als fünf Kinder oder Jugendliche dürfen nicht teilnehmen. „Leider können wir auch die Trainings- und Umkleideräume nicht benutzen. Die Sportler müssen umgezogen hier ankommen und so auch wieder das Gelände verlassen“, beschreibt der 85-jährige Übungsleiter Günter Bartels die Vorschriften. Täglich wechseln die Kanusportler, die am Training teilnehmen, so dass jeder der etwa 20 Mitglieder wöchentlich in den Genuss des Trainings kommt. Trotz der Eisheiligen, die für niedrige Temperaturen sorgten, waren Nele Skibbe, Hannah Albrecht, Jolina Hein und Johanna Bernhardt mit den Kanus auf dem Wasser unterwegs. Im Begleitboot sorgten die zukünftigen Trainer Lisa Schutzbach und Holger Schramm für die notwendige Sicherheit. „Die Kinder umpaddeln mehrmals die Spülinsel und kommen so auf eine Strecke von etwa sieben bis acht Kilometer. Das hält sie fit. Aber das ist zurzeit auch leider alles, denn es dürfen ja keine Wettkämpfe stattfinden“, bedauern die Trainer. 

Den Mädels steht aber die gute Laune ins Gesicht geschrieben. Beim abschließenden Reinigen der Kanus erzählen sie: „Wir sind richtig froh, dass wir wieder auf dem Wasser sind. Die letzten Wochen ohne Training waren einfach nur langweilig. Den vorgeschriebenen Abstand halten wir beim Paddeln sowieso ein.“ 

Wenig Verständnis haben die Kanuten für einen neuen Steg, der dicht an ihren Übungssteg gebaut wurde. Sie befürchten, dass es zu Behinderungen beim Einbringen oder Herausnehmen der Kanus kommt. Wie alles funktioniert, wird sich zeigen, wenn es weitere Lockerungen gibt und wieder alle an Bord sind.

(C) Volksstimme/Havelberg v. 18.05.2020

 

   
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