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15. Judo Sommerlager Havelberg

Volksstimme vom 29.07.2013

Wolfgang Masur:

Teilnehmer des traditionellen Sommerlagers auf der Havelberger Spülinsel blicken auf viele tolle Erlebnisse zurück

 

 

 

 

 

Judo: Siegerin beim Weltcup leitet Training

Erlebnisreiche Tage haben junge Judosportler im diesjährigen Judo-Sommerlager verbracht. Insgesamt waren es mit Betreuern 59 Teilnehmer, die im Domizil des Havelberger Wassersportvereins auf der Spülinsel untergebracht waren und täglich zu neuen Unternehmungen starteten.

Havelberg l Aus Blankenburg, Sangerhausen, Tangermünde, Rathenow, Stendal, Schollene, Schönhausen und Havelberg kamen die Judokas. Mit einem großen Training in der Sporthalle der Förderschule - in der Sporthalle am Eichenwald muss nach der Verwendung als Notunterkunft der Hallenboden repariert werden - begann für die Judosportler das Sommerlager. Kondition und Ausdauer wurden hierbei getestet. Traditionell wurde auch ein Tag in der Havelberger Bundeswehr-Kaserne verbracht. An verschiedenen Stationen, wie etwa an der Hindernisbahn, konnten die jungen Sportler ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Aber auch beim Tarnen und Täuschen, in der Schwimmhalle und mit der Feuerwehr hatten die Kinder und Jugendlichen viel Spaß.

In den zahlreichen Zelten, die auf dem Gelände des Wassersportvereins aufgestellt waren, hatten die Judofreunde über Nacht mit den Mücken zu kämpfen. "Am Mittwoch hatten wir eine Referentin aus Blankenburg bei uns. Am Abend gab es dann ein Neptunfest in kleinerer Form, da wir nicht in die Havel wollten. Die Jungs von der DLRG haben das wieder großartig gemacht und unsere Täuflinge in Wasserfässer gesteckt", erzählte der Vorsitzende des Havelberger Wassersportvereins und Leiter der Sektion Judo Herbert Luksch.

Einen besonderen Höhepunkt gab es für den Judonachwuchs am Donnerstag. Über den Deutschen Judobund (DJB) hatten die Organisatoren des Sommerlagers eine Referentin angefordert - Polizeimeisterin Annika Heise war in Havelberg zu Gast. Die 26-jährige Polizeivollzugsbeamtin der Bundespolizei aus Hannover ist eine bekannte und sehr erfolgreiche Judosportlerin. "Beim Weltcup in Tallinn belegte ich 2012 den ersten Platz, im gleichen Jahr beim Weltcup in Rom Rang zwei. Bei den Deutschen Meisterschaften erkämpfte ich den dritten Rang und bei den Polizeimeisterschaften wieder Platz eins", zählte die sympathische Sportlerin vom Judo-Team Hannover nur einige ihrer Erfolge auf. Mit den Teilnehmern des Sommerlagers ging sie dann in der Sporthalle auf die Matte und leitete eine Trainingseinheit. "Dabei konnten sich unsere jungen Übungsleiter den Trainingsaufbau genau ansehen und waren begeistert. Begeistert waren auch unsere Judokas, denn von Annika Heise gab es für alle Autogrammkarten", freute sich Herbert Luksch.

 

Mit einem Staffellauf auf der Spülinsel klang das Judo-Sommerlager aus, wobei die Betonung auf Sommer sehr angebracht war.

 

  Die 13-jährige Anna-Mae Hannusch war schon zum fünften Mal im Sommerlager dabei. "In diesem Jahr brauchte man gute Nerven, denn es war sehr warm. Wir haben aber wieder sehr viel gelernt", schätzte sie ein.
  Den Besuch im Havelberger Erlebnisbad und die große Stadtrallye waren für den 10-jährigen Schollener Chris Ludwig das Schönste. "Ich bin zum zweiten Mal dabei und will im kommenden Jahr wieder mit ins Sommerlager. Es ist alles toll hier", schwärmte er.
  Mit ein- oder zweimal dabei sein gibt sich Betreuer Ronny Etienne nicht zufrieden. Das diesjährige Judo-Sommerlager war für ihn die Nummer 17! "Seit 1999 bin ich jedes Jahr mit Herbert Luksch am Start, und davor hatten wir schon Sommerlager in Klietz", blickt der Betreuer aus dem brandenburgischen Strausberg zurück. "Jedes Lager ist etwas Besonderes. Es bringt Spaß, Abwechslung und man kann alte Freunde wiedersehen. Die Kinder von damals sind heute auch Betreuer, denn wir haben ihnen unser Wissen übermittelt. Das macht einen schon stolz und jetzt bilden wir wieder neue Betreuer aus, denn ich hoffe, es wird noch viele Judo-Sommerlager geben. Viele der Kinder kommen gerne wieder, und man sieht über Jahre ihre strahlenden Gesichter", freute sich Ronny Etienne.
 

"Wir haben viel gelernt"

"Das war toll und hat viel Spaß gemacht. Ich habe im Judo-Sommerlager auch viele Freunde kennengelernt und möchte im nächsten Jahr wieder dabei sein. Am schönsten fand ich das Wandern, denn ich will noch etwas abnehmen", verriet der Schönhauser Steven Drescher.

Ein Eis für alle

"Es war zum Teil eine Hitzeschlacht für uns alle, aber es hat den Teilnehmern wieder sehr gut gefallen. Wir möchten uns bei unserem örtlichen Versorger, dem Havelland-Menü Endler, recht herzlich für das gute, kindgerechte und frische Essen bedanken. Ein weiteres Dankeschön geht an die Havelberger Bundeswehr, den Landkreis Stendal für die reibungslose Bereitstellung der Sporthalle der Förderschule und an Stefan Gildein vom Altstadt-Café, der für die Kinder ein Eis spendierte", sagte Herbert Luksch.

 

Weiter Bilder vom 15. Sommerlager der Judokas in Havelberg sind über diesen Link bzw. über die Galerie rechts anzusehen.

URL: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/havelberg/1115896_Judo-Siegerin-beim-Weltcup-leitet-Training.html

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